Stefan Erlacher und Christian Wöhrer gewinnen die Traditionswettfahrt

Mit etwas „Verspätung“ veranstaltete der Waginger-Segel-Club die Wettfahrtserie in der Tempest-Klasse. Früher wurde diese Regatta eben an den Ostertagen durchgeführt und war oft geprägt von Kälte, Schneetreiben und niedrigen Wassertemperaturen. Viele Segler kommen nun auch schon langsam in die Jahre und deshalb wurde dem Wunsch der Klassenvereinigung stattgegeben, den Namen beizubehalten, den Termin jedoch auf Mitte Mai, mit angenehmeren äußeren Bedingungen zu verschieben.  Das Meldeergebnis von 22 Booten zeigte, dass diese Überlegungen richtig waren. Sogar der „Dinosaurier“ der Klasse, Sepp Höss vom Tegernsee, ließ es sich nicht nehmen, trotz seiner 82 Jahre und nach mehr als 40 Teilnahmen auch heuer wieder in Waging zu melden.

Wettfahrtleiter Helmut Klug mit seiner Crew konnte so halbwegs mit den Windverhältnissen zufrieden sein, denn von den ausgeschrieben sechs Wettfahrten brachte er drei über die Runden.  Bei wechselnden Winden aus nordöstlicher Richtung mit durchschnittlicher Stärke von 2 Beaufort waren weniger die physischen Kräfte als vielmehr das taktische Gespür gefragt. Der einheimische Steuermann Stefan Erlacher mit seinem Vorschotmann Christian Wöhrer vom Chiemsee kam mit den Bedingungen am besten zurecht und nutzt seinen „Heimvorteil“ gekonnt aus. Mit den Plätzen eins, zwei und drei gewann er letztendlich souverän mit sechs Punkten vor der Mannschaft aus Seebruck, Christian Spranger/ Domenik Wörderhoff (11 Punkte) und Michael Schmohl/Ralph Ostertag (12 Punkte) vom Yacht-Club am Tegernsee. Die weiteren Platzierungen der einheimischen Crews: 5. Nikolaus Magg/Christopher Kopp (Waginger – Segel – Club); 8. Christian Rusitschka/Sandro Demmelhuber (Waginger – Segel – Club); 14. Gustl Trimpl sen./Gustl Trimpl jun. (Seebrucker – Regatta – Verein); 15. Felix Forster/Jonas Breitsameter (Waginger –Segel – Club); 17. Dieter Wachs/Josef Rauch (Seebrucker – Regatta – Verein)  und 18. StefanHartl/Willi Lachner (Waginger – Segel – Club).

Neben dem Sport kam auch das Gesellschaftliche nicht zu kurz. Der neue Clubwirt Guiseppo Covella verköstigte die Segler auf das Beste mit italienischen Spezialitäten und vor dem Start am Sonntag stärkten sich die Teilnehmer bei dem traditionellen Weißwurstfrühstück. Bei der Siegerehrung bedankte sich Helmut Klug noch bei allen Helfern und der Wasserwacht ohne deren Hilfe und Sicherung eine Regattaserie nicht durchgeführt werden könnte.

 

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